Worum es geht
Luzia wächst im „Haus“ auf, einer Gemeinschaft, in der queere und freundschaftliche Formen der Liebe ebenso selbstverständlich sind wie geteilte Elternschaft. Als Theaterregisseurin kämpft sie später gegen patriarchale Strukturen. Ihre Jugendfreundin Marle wünscht sich mit Anfang vierzig ein Kind – auf einem Weg ohne Beziehung zu einem Mann. Nach einem schweren Unwetter steht plötzlich alles auf dem Spiel, was die Gemeinschaft aufgebaut hat.
Was die Kritik sagt
- APA (erschienen bei news.at) skeptisch
Er würdigt die solidarische Gemeinschaft als ernst gemeinten Gegenentwurf und das Haus als starkes Zentrum des Romans; die Rückblicke bis in die späten 1970er-Jahre geben ihm Tiefe. Zugleich liest sich das Buch für ihn wie eine Kampfschrift, die überraschenden Wendungen im Weg steht. Die viele Wärme ermüde auf Dauer, und bei der Fülle an Figuren verliere man leicht den Überblick.
- ORF.at Porträt
Keine klassische Kritik, sondern ein Porträt von Buch und Autorin. Hervorgehoben werden die gründliche Recherche, etwa zu Wahl- und Regenbogenfamilien, und ein Spannungsbogen, der trotz vieler Figuren trägt; der Roman verschränke mehrere Zeitebenen. Erwähnt wird auch der Einwand mancher Kritiker, Fallwickl schreibe zu explizit und zu didaktisch.
Zusammengefasst in eigenen Worten. Die Urteile stammen von den genannten Kritikerinnen und Kritikern, nicht von uns.
Mehr zum Buch
- Leseprobe beim Verlag
- Das Buch bei Rowohlt Hundert Augen
- In einer Buchhandlung vor Ort bestellen über genialokal
- Alle Bücher von Mareike Fallwickl auf Leseradar
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