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Cover: © Kiepenheuer & Witsch

Roman

Die Lücken

von Shida Bazyar

  • Deutscher Buchpreis 2026
  • Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2026
  • SPIEGEL-Bestseller
Verlag
Kiepenheuer & Witsch
Erschienen
3. September 2026
Umfang
512 Seiten
Ausgabe
Hardcover
Preis
25,00 €
ISBN
978-3-462-00501-1

Worum es geht

Heimesbach, ein erfundenes Dorf im Hunsrück: Über rund neunzig Jahre folgt der Roman seinen Bewohnern. Jüdische Familien verlieren alles, Profiteure der NS-Zeit erfinden sich als harmlose Mitläufer neu, und später kommen die aus dem Iran geflüchteten Familien Sharifi und Karimpour ins Dorf. Aus den Lebensgeschichten ergibt sich ein Bild davon, was an einem Ort erinnert wird – und was nicht.

Gut zu wissen

„Die Lücken“ wurde am 5. Oktober 2026 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Die Jury nannte es einen Roman gegen Gleichgültigkeit.

Was die Kritik sagt

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung positiv

    Andreas Platthaus · 2. September 2026

    Für ihn der bemerkenswerteste deutsche Roman dieses Bücherherbstes, getragen von großem Erzähltalent.

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  • Süddeutsche Zeitung positiv

    Vera Schroeder · 4. September 2026

    Ein Heimatepos mit vielschichtigen Figuren, das das Verdrängte im Dorf sichtbar macht.

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  • Deutschlandfunk positiv

    Tino Schlench · 4. September 2026

    Ein souveräner Anti-Heimat-Roman, ein vielstimmiges Panorama – für ihn ein großer Wurf.

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  • Frankfurter Rundschau positiv

    Judith von Sternburg · 7. September 2026

    Sie lobt die ungewöhnliche Erzählperspektive und die Momente, in denen Geschichte plötzlich kippt; das Buch eigne sich auch für die Schule.

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  • Die Zeit positiv

    Jolinde Hüchtker · 10. September 2026

    Ein überwältigendes, präzise geschriebenes Porträt des Dorfes.

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  • taz positiv

    Jens Uthoff · 19. September 2026

    Anfangs zurückhaltend, dann überzeugt: Er schätzt den Blick von außen und das Aufdecken der NS-Lücken. Der Roman sei vielschichtig und fordernd, die Sätze oft verschachtelt.

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  • Neue Zürcher Zeitung positiv

    Paul Jandl · 22. September 2026

    Ein atmosphärisches Gemälde über neunzig Jahre, für ihn eine preiswürdige Wundertüte.

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  • Die Zeit positiv

    Adam Soboczynski · 5. Oktober 2026

    Der Roman der Stunde: Er lobt die wagemutigen Zeitsprünge und dass das Buch auf Erkenntnis statt auf bloßes Einfühlen setzt.

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Zusammengefasst in eigenen Worten. Die Urteile stammen von den genannten Kritikerinnen und Kritikern, nicht von uns.

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