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Cover: © Rowohlt

Roman

Afrika

von Daniel Kehlmann

  • Nominiert für den SPIEGEL-Buchpreis 2026
  • Apple Books Charts, Top 3 (November 2026)
Verlag
Rowohlt
Erschienen
6. November 2026
Umfang
256 Seiten
Ausgabe
Hardcover
Preis
24,00 €
ISBN
978-3-498-00388-3

Worum es geht

Im Winter 1884 lädt Bismarck die Großmächte nach Berlin ein: Auf der sogenannten Kongokonferenz soll der afrikanische Kontinent unter ihnen aufgeteilt werden. Im Mittelpunkt des Romans steht der österreichische Legationsrat Strinetzky. Eine Affäre und ein erfundenes Gutachten bringen ihn in Geldnot, ein Duell steht bevor – und seine Verhandlungen haben weltpolitische Folgen.

Gut zu wissen

Daniel Kehlmann ist mit „Afrika“ für den SPIEGEL-Buchpreis 2026 nominiert. Die Kritik ist geteilt: Viele loben den Witz und die Erzählkunst, andere vermissen den Blick auf die Opfer der Kolonialpolitik.

Was die Kritik sagt

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung positiv

    Andreas Platthaus · 6. November 2026

    Ein moralisches Buch, das so komisch sei wie lange keines mehr. Er lobt die ironischen Dialoge und nennt den Roman einen Geniestreich der Fantasie.

    Zur Quelle · Zusammenfassung nach perlentaucher.de

  • Die Welt positiv

    Matthias Heine · 7. November 2026

    Kehlmann sei ein Meister des historischen Schelmenromans. Den Humor hält er nicht für geschmacklos – gerade dass die Opfer fehlen, mache das Grauen spürbar.

    Zur Quelle · Zusammenfassung nach perlentaucher.de

  • Deutschlandfunk Kultur positiv

    Hans von Trotha · 5. November 2026

    Die Komödie funktioniert, die österreichische Perspektive schafft Abstand, und die Dialoge entlarven die Verlogenheit der Figuren. Er lobt auch die bildstarke Erzählweise.

    Zur Quelle · Zusammenfassung nach perlentaucher.de

  • Die Zeit positiv

    Ijoma Mangold · 5. November 2026

    Er hat sich amüsiert und hält Kehlmann für einen Meister der literarischen Hochkomik. Einschränkung: Der Roman sei mehr Satire als frühere Bücher, vielen Figuren fehle die moralische Fallhöhe.

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  • Frankfurter Rundschau gemischt

    Judith von Sternburg · 6. November 2026

    Perfekt gebaut, mit vielen starken Szenen, am Ende unterhaltsam und lehrreich. Zugleich findet sie das Buch beunruhigend glatt und die Geschichte zu sehr zum Kammerspiel um Macht und Geld verdichtet.

    Zur Quelle · Zusammenfassung nach perlentaucher.de

  • Süddeutsche Zeitung negativ

    Sonja Zekri · 7. November 2026

    Nicht überzeugend: Die koloniale Gewalt, etwa im Kongo, komme nur am Rand vor, Afrikaner tauchten kaum auf. Die Figuren wirkten operettenhaft, ohne zur echten Karikatur zu werden.

    Zur Quelle · Zusammenfassung nach perlentaucher.de

  • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung negativ

    Andreas Kilb · 31. Oktober 2026

    Wenig Freude: Statt historischer Akteure stehe eine erfundene Randfigur im Mittelpunkt, das Buch komme nicht in Schwung, und das historische Unheil bleibe ganz in der Ferne.

    Zur Quelle · Zusammenfassung nach perlentaucher.de

Zusammengefasst in eigenen Worten. Die Urteile stammen von den genannten Kritikerinnen und Kritikern, nicht von uns.

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