Worum es geht
Konstantin Richter erzählt rund 150 Jahre deutscher Wirtschaftsgeschichte in Episoden – vom Kaiserreich bis zum Ende der sogenannten Deutschland AG. Im Mittelpunkt stehen Unternehmer und Manager und das enge Netz aus Banken, Industrie und Lobby, das bis in die 1990er-Jahre Politik und Firmenkultur prägte. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: 1870 bis 1914, 1914 bis 1945 und 1945 bis 2000.
Gut zu wissen
Das Buch erhielt am 8. Juni 2026 den Deutschen Sachbuchpreis. Konstantin Richter liest am 7. Dezember 2026 im Literaturhaus Göttingen.
Was die Kritik sagt
- Süddeutsche Zeitung positiv
Ein kenntnisreiches, oft humorvolles Zeitpanorama, das Firmen- und Lebensgeschichten verbindet. Dünner sei die Analyse bei Ostdeutschland und der Industrie im Nationalsozialismus.
- Frankfurter Allgemeine Zeitung gemischt
Anschaulich, flott und informativ. Aber die Akteure würden zu ungenau charakterisiert, die Deutung als Männerbund sei zu grob, und manche Netzwerke kämen zu kurz.
- Deutschlandfunk positiv
Der Wirtschaftsroman, der gefehlt habe: literarisch geschrieben und mit großer kulturgeschichtlicher Kenntnis.
- taz positiv
Eine mitreißende Geschichte über die Verflechtung der Firmen. Er hätte sich aber deutlicher gewünscht, dass der Autor einen halb mythischen Raum betritt.
Zusammengefasst in eigenen Worten. Die Urteile stammen von den genannten Kritikerinnen und Kritikern, nicht von uns.
Mehr zum Buch
- Das Buch bei Suhrkamp
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