Worum es geht
Franz Walter erzählt das Leben von Joachim Fest: Angehöriger der Flakhelfer-Generation, Autor von Bestsellern, langjähriger Herausgeber der FAZ und Gegner der 68er. Grundlage sind Fests Nachlass, seine Briefe und weitere Archivfunde. Das Buch will zugleich ein intellektuelles Porträt der Bundesrepublik sein.
Gut zu wissen
Der Untertitel lautet „Ein Leben im 20. Jahrhundert“; erschienen zum 100. Geburtstag von Joachim Fest.
Was die Kritik sagt
- Die Zeit positiv
Packend, fair und erhellend – eine bahnbrechende Leistung, die Widersprüche aushält. Nur das Herumreiten auf Fests Vorliebe für den Adel findet er etwas kleinlich.
- Süddeutsche Zeitung positiv
Ein meisterhaftes Alterswerk und Sittengemälde der intellektuellen Bundesrepublik. Der Rezensent arbeitete selbst acht Jahre unter Fest; dessen Rolle im Historikerstreit komme ihm etwas kurz.
- Frankfurter Rundschau gemischt
Walter sei der richtige Autor für diesen Stoff, doch der Lebensweg werde vor allem ausführlich nacherzählt, über das Buch selbst erfahre man wenig.
- Neue Zürcher Zeitung negativ
Die Auswertung des Nachlasses decke zwar Stilisierungen in Fests Erinnerungen auf, doch Walter bleibe zu sehr Beobachter. Seine Einordnung Fests als rechtskonservativ und die Abwertung seiner Werke hält er für zu einfach.
Zusammengefasst in eigenen Worten. Die Urteile stammen von den genannten Kritikerinnen und Kritikern, nicht von uns.
Mehr zum Buch
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