Worum es geht
Tricia und Ethan sind frisch verheiratet und besichtigen ein abgelegenes Anwesen, in dem bis vor drei Jahren die Psychiaterin Dr. Adrienne Hale lebte – bis sie unter rätselhaften Umständen verschwand. Ein Schneesturm zwingt das Paar, im Haus zu übernachten. Dort entdeckt Tricia ein verborgenes Zimmer mit Kassetten, auf denen Adriennes Gespräche mit ihren Patienten aufgezeichnet sind.
Gut zu wissen
Aus dem Amerikanischen übersetzt hat Frank Dabrock. Das Buch steht seit 16 Wochen auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste Paperback.
Erster Eindruck aus der Leseprobe
Beruht nur auf der Leseprobe (Prolog und Kapitel 1 bis 3), nicht auf dem ganzen Buch. Selbst reinlesen
Der Prolog gehört der Psychiaterin Adrienne Hale. Sie spricht die Leser direkt an, erzählt von einem Experiment über Ehrlichkeit und erklärt, woran sie Lügner erkennt. Das ist kurz, kühl und ziemlich unheimlich – und legt die Spur, um die es im Buch gehen dürfte.
Danach übernimmt Tricia, frisch verheiratet, in der Ich-Form und im Präsens. Sie und ihr Mann Ethan haben sich auf dem Weg zu einem abgelegenen Haus verfahren, es schneit immer stärker, und das Handy hat kein Netz mehr. Der Ton ist locker und oft komisch, etwa wenn Tricia über den Dickkopf ihres Mannes oder ihre unpassenden Schuhe lästert. Die Kapitel sind kurz, und das Unbehagen wächst Seite für Seite.
Für alle, die schnelle, gut lesbare Psychothriller mögen. Wer „Der Unfall“ kennt, findet hier eine ganz ähnliche Machart.
Mehr zum Buch
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