Worum es geht
Tegan ist hochschwanger, als sie in einem Schneesturm verunglückt. Ein Ehepaar nimmt sie bei sich auf – eine Rettung in letzter Minute, so scheint es. Doch je länger Tegan bleibt, desto bedrohlicher wird die Gastfreundschaft, denn ihre Gastgeber haben offenbar nicht vor, sie wieder gehen zu lassen.
Gut zu wissen
Freida McFadden gehört zu den erfolgreichsten Thriller-Autorinnen der letzten Jahre. „Der Unfall“ ist ein abgeschlossener Psychothriller und eignet sich damit auch für alle, die noch nichts von ihr gelesen haben. Übersetzt hat Astrid Gravert.
Erster Eindruck aus der Leseprobe
Beruht nur auf der Leseprobe (Prolog und Kapitel 1 bis 5, S. 7–37), nicht auf dem ganzen Buch. Selbst reinlesen
Ein kurzer Prolog setzt den Ton: Jemand erzählt in der Ich-Form, gerade einen Menschen getötet zu haben – wer, bleibt offen. Danach springt der Roman eine Woche vor den titelgebenden Unfall zurück.
Erzählt wird im Präsens aus der Sicht von Tegan. Sie ist im achten Monat schwanger, schiebt Doppelschichten im Supermarkt und wohnt in einer heruntergekommenen Gegend in Maine, mitten im eiskalten Dezember. Die Kapitel sind kurz, die Szenen schnell, und fast jedes endet mit einem Satz, der neugierig macht – etwa wenn klar wird, dass ein Anwalt regelmäßig vorbeikommt und es um einen Vertrag rund um ihr Baby geht.
Die Sprache ist einfach und direkt. Tegans innere Stimme ist trocken und oft selbstironisch, und ihre Geldsorgen, von unbezahlten Rechnungen bis zur schlechten Krankenversicherung, machen sie schnell zu einer Figur, mit der man mitfiebert. Die Übersetzung liest sich flüssig.
Für alle, die schnelle, leicht lesbare Psychothriller mögen. Die Leseprobe setzt klar auf Tempo und Spannung, weniger auf sprachliche Feinheiten.
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